Solidarität

Injustice anywhere is a threat to justice everywhere.

Martin Luther King, Jr.

Unter diesem Motto beteiligten sich die Schülerinnen und Schüler der FOSS19 in diesem Jahr an dem von Amnesty International ausgerichteten Briefmarathon.

Die Schüler befassten sich im Vorfeld ausführlich mit dem Thema Menschenrechte und Menschenrechtsverletzungen. Im Zuge der Themenbearbeitung erstellten sie im Klassenverband eine Ausstellung, welche ab Ende Januar auch allen anderen Schülern zugänglich gemacht wird.

Der jährlich stattfindende Briefmarathon wird von Amnesty International seit 2013 initiiert und ist die weltweit größte Bewegung im Kampf für Menschenrechte.

Durch Protestbriefe sollen die jeweilig verantwortlichen Regierungen bewegt werden, laufende Menschenrechtsverletzungen in ihrem Land zu beenden. Dabei geht es um junge Menschen, die zum Zeitpunkt ihrer Tat noch nicht volljährig waren und denen kein fairer Prozess gemacht sowie juristische Hilfe untersagt wurde. Ihnen drohen nun zu Unrecht Todesstrafe, Landvertreibung oder langjährige Gefängnisstrafen.

Die Schüler der FOSS19 beschlossen bereits im September Teil dieser Bewegung zu werden und motivierten nicht nur sich, sondern auch viele andere Klassen unserer Schule sich an dem Projekt zu beteiligen. So konnten neben 120 Protestbriefen an Regierungen auch viele Solidaritätsbriefe an die betroffenen Jugendlichen verfasst und verschickt werden.

 

Stefanie Holzmann

Weiterführende Informationen zum Briefmarathon:

https://www.amnesty.de/allgemein/kampagnen/schreib-fuer-freiheit-der-amnesty-briefmarathon-2019